Nach den Betrachtungen der Website-Landschaft jenseits des Atlantiks soll nun endlich mal
ein positives Exemplar aus unseren Landen in Augenschein genommen werden.
Die Beatsteaks zeichnet ja generell ein besonders intensiver Draht zu ihrem Publikum aus, und dieses
merkt man auch beim Betreten der Website der Berliner Live-Sensation.
Das Design ist eng an der grafischen Gestaltung der letzten Alben gehalten und gefällt mir sehr gut.
Die Seite ist sehr übersichtlich und lässt sich gut lesen. Sehr nett ist die Überraschung, dass
beim Klick auf den Plattenteller die Musik loslegt.
Vom Inhalt her gibt es bei den Beatsteaks einiges zu entdecken. Die News-Rubrik ist aktuell.
Die Foren sind gut besucht, und die Themen sind unterhaltsam zu lesen (einzig etwas langsam,
das gute Themenboard). Dazu gibt es ein Tourtagebuch, das leider 2005 aufhört. Sehr schöne finde ich den
Tabs-Bereich, damit jede Gitarre auch mal Beatsteaks sprechen kann.
In der Media-Sektion lässt sich ein bisschen von der Musik hören, und der eigene Desktop kann
auch eine Verschönerung verpasst bekommen. Leider funktionierte das Online-game nicht : ((
In der Gallery kann sich jeder einen Eindruck davon machen, wie gut die Jungs live abgehen
(Wenn man das nicht schon mal richtig live erlebt hat).
Und wer gerne auch mal was anderes auf seinem Stoff trägt, der kann sich direkt im Beatstuff Laden
umsehen. Von Tonträgern bis zu Aufnähern gibt es alles was das Merchandise-Herz
erfreut.
Gesamt gesehen ist die Beatsteaks Website ein positives Beispiel unter dem Aspekt des Aussehens
und der eigenen Vermarktung. Nimmt man das Forum, so sieht man, dass die Seite sehr
häufig von den Bandliebhabern frequentiert und angenommen wird. Und man muss nicht in einen
dusseligen Club eintreten, um alles zu sehen (siehe dazu hier).
Das Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch sich mit Songs über Fussball auskennt, dass weiss jeder, der sein Schaffen nicht erst seit Kettcar hört (der ..but alive Bonus-track).
Wer dazu verzweifelt ist, an dem ganzen Modefan-Wesen auf den Fanmeilen.
Wer in der Straßenbahn zwischen den all den Fahnen sich hinter seinem 11-Freunde Heft verkriecht.
Für den gibt es eine schöne Hommage.
Guckt mal auf http://www.fussball-ist-immer-noch-wichtig.de/
und hört rein. Musikalisch sicherlich keine Offenbarung, aber mit einem sehr schönen Inhalt.
Ein Festival zieht um – Berlinova hat sich einen besonderen neuen Platz zum Feiern ausgesucht – die ehrenwerte Waldbühne. Und was sich am 02.09.06 im Schatten des WM-Finalortes abspielt, ist schon ein cooles Line-Up. Dabei sind ‚wenn es passiert’ Wir sind Helden, Jimmy Eat World, Tomte und die Babyshambles.
Den ganzen Spaß gibt es für überschaubare 40 EUR zu sehen.
Also damit lässt sich der Spätsommer doch so richtig feiern.
An dieser Stelle erscheint heute ein neuer Typus einer Band-Website, eine Konzept-Seite. Boysetsfire haben Ihre Website ganz in der Art gestaltet, wie ihr neues Album heißt „The misery index: News from the plague years“. Sieht man von den Farben der Website ab, dann passt das ganze Konzept gut in das Plague-Thema. Selbst die einzelnen Navigationspunkte sind an dieses Konzept angepasst. Jeder Navigationspunkt begrüßt den Besucher mit einer neuen mittelalterlichen Grafik. Ich hätte bei der Einstellung der Band zu den aktuellen Umständen in den USA eher noch erwartet, dass die Website mehr darauf eingeht…. aber dafür gibt es ja die Texte.
Ansonsten bietet die Seite einen Bereich für Bilder, Musik, die Bandhistorie, Merchandising, Bandtagebuch, Tourdaten und einen Reszensionsbereich, der Artikel über Boysetsfire listet.
Die Idee hinter der Seite ist gut, die Umsetzung hätte noch etwas engagierter sein können; irgendwie scheint sie auf dem halben Weg stehen geblieben zu sein.
Warum nicht … ab und zu muss es auch mal wieder Musik geben, die dem Motto lalalala zumindest etwas folgt. Besonders geeignet ist sie, wenn draußen das Wetter drückend warm ist und auf die Arbeitsleistung drückt. Und hier ein Tip dafür: Panic!At the disco.
Für jemanden, der Produkte schon nach dem Aussehen ihrer Verpackung sortiert, war der Name hier bereits extrem zielbestimmend, als ich durch Bands bei purevolume.com scrollte.
Also, die panische Diskothek ist fröhliche Independentmusik mit mal etwas sanfteren Passagen, gefolgt von druckvolleren Bereichen. Unterlegt wird das Ganze noch mit Synthesizer-Klängen, was dem Ganzen noch mehr Elan gibt. Der Gesang ist melodisch und eingängig und an einigen Stellen extrem schnell.
Eine Stunde dieser Musik bei Regen und mit Sicherheit erscheint ein Regenbogen.
Probehören kann man hier.
Die Website gibt’s hier. Hier vor allem die Lautsprecher anschalten.
Aus Long Island kommt eine interessante Gruppe, die in Ihren Lieder geschickt verschiedene Elemente miteinander verbindet.
Hier tauchen Emo-Passagen auf, die im Refrain direkt von schnelleren Elementen oder sogar von Hardcore-Einlagen unterbrochen werden. Dazu wird das Ganze abwechslungsreich musikalisch untermalt. Sie geraten nicht unbedingt in das Problem, dass einige Emo-Bands begleitet, dass, wenn man nur so halb hinhört, sich die gesamte CD irgendwie gleich anhört. Brand New ist abwechslungsreicher…
Aber für das ganz hohe Ziel müssten sie für mich an einigen Stellen noch etwas mehr Power und Druck entwickeln können.
Trotzdem lohnt sich unbedingt mal reinzuhören, und die Website ist es mit ihrem eigenwillig kreativen Charakter sowieso wert, einen Besuch zu bekommen.
MySpace dürfte vielleicht dem einen oder anderen ein Begriff sein. Und wenn nicht unbedingt als Kontaktplattform, dann eher als interessante Musikplattform. Viele Musiker sind dort gelistet und bieten dem interessierten Publikum z.B. Auszüge aus ihrem kreativen Schaffen, Tourtermine, etc.
Für alle, denen MySpace zu poppig ist, und die eher auf eine etwas coolere Umgebung stehen, für die ist Purevolume.com ein Tipp.
Purevolume macht, erstmal oberflächlich betrachtet, nichts viel anders als MySpace. Hier sind Bands registriert, auf deren Seiten man Songs abspielen kann, etc. Die generelle Ausrichtung der Seite scheint aber mehr musik-fokussiert zu sein als bei MySpace. Auch die Bandauswahl ist ganz klar alternativlastig.
Spaß macht das Chart-Feature, welches die meistgespielten Songs anzeigt und somit einen sehr guten Einstieg in neue Musikimpressionen darstellt.
leider nicht zu sehen..
Aber dafür zu hören.. Auf der Website von purevolume.com ist eine wundervolle Compilation veröffentlicht, auf der alle Bands vertreten sind.
Es ist zwar nicht wie live-sehen, aber versüsst trotzdem den Nachmittag.
Ich würde mich nicht als großer Anhänger ihrer Musik bezeichnen (wobei die spanischen Versionen ab und zu ganz nett zu hören sind).
Die Website dagegen überzeugt schon eher. Sie ist nett mit Flash umgesetzt worden, wobei Wert darauf gelegt wurde, die Seite mit Funktionen nicht zu überlasten. Grafisch wäre das Ganze sicher noch ausbaufähiger gewesen, aber hier gibt es ja viel schlechtere Beispiele.
Im Hintergrund läuft in einer Schleife der aktuellste Song (momentan `Hips don’t lie`). Die gesamte andere Discographie läßt sich kurz anspielen, ebenso wie die gesammelten Videos. Auch werden einem alle Lyrics zu den Songs zugänglich gemacht.
Daneben werden einige Hintergrundinformationen zu ihrer musikalischen Biographie gegeben, ebenso wie Informationen zu Ihrer Stiftung für Kinder in Kolumbien.
Käufer der aktuellen CD bekommen einen besonderen Zugang zu mehr Extramaterial (Videodownload, etc).
Shakira’s Website ist mehr eine reine Informationsseite als ein eigener Vertriebskanal, was möglicherweise daran liegt, dass die Seite von der Plattenfirma gemanagt wird und nicht von der Künstlerin selbst (was natürlich nur eine Vermutung ist).





