Was bisher geschah:
„Auf’m Sonnendeck ..bin ich ..bin ich“ – Das letzte Mal das PeterLicht in die Ohren der Offentlichkeit drang, war bei 25 Grad im Sommer und daher passten die Zeilen perfekt in die Zeit. Man summte mit, wunderte sich etwas über den Namen des Künstlers, aber abgedrehte Namensgebungen war man aus der Musikbranche nun gewöhnt.
Was jetzt:
Diesmal sollte alles anders sein. Erst hörte ich den Namen des Albums „Lieder vom Ende des Kapitalismus“. Das ließ mich aufhorchen. Dann kam die Verbindung zum Sonnendeck. Das ließ mich nachdenken. Zum Schluss kam die CD. Das ließ mich begeistert sein.
Aus einer Kombination von leichtgängigen Melodien, eigener Dynamik und einer angenehmen Stimme wird die Platte zu einem tollen Hörerlebnis. Aber damit ist der Kern noch nicht getroffen. Den Kern bilden für mich die Texte. Da ist zum einen der Inhalt, im ersten Anblick witzig und satirisch, im zweiten so tief und wahr. Und da ist vor allem die Textgestaltung. Ich habe selten eine so kreative und präzise Anreihung von Textstücken aneinander gehört. Bestes Beispiel dafür ist das Lied „Wettentspannen“.
Zum Schluss bleibt eines zu sagen, irgendwie macht PeterLicht Mut, dass letztlich wieder alles gut wird … am Ende.
Was haben Olli Dietrich und Fat Mike gemeinsam … vielleicht viel mehr als wir denken, aber davon weiß ich nichts. Olli Dietrich macht nun Country (das weiß mittlerweile jeder), Fat Mike macht jetzt auch Country (das wissen nicht viele)..
Genau!
Wie immer stellt sich bei der Ankündigung eines neuen Me first – Albums die Frage, welches Genre denn diesmal in den Punk wandern wird. Nachdem R&B Tribut folgt nun der Weg in die klassische amerikanische Musikrichtung, den Country.
Am 17.10.06 kommt die CD in die Läden, und John Denver bis Dolly Parton bekommen ein musikalisches Make-Up verpasst, was Ihnen sicherlich gut zu Gesicht stehen wird.
Und da ist er doch der Unterschied. Die Me First Variante wird wesentlich mehr abgehen, als die von Olli Dietrich.
Wer sich für Geschichte interessiert und dabei besonders für die Geschichte von Jugendbewegungen, dem sei die Seite www.americanhardcorefilm.com ans Herz gelegt.
Die Autoren Paul Rachman und Steven Blush machen sich in dem auf dieser Seite promoteten Film auf die Entdeckungsreise in die 80er Jahre und zu dem Entstehen der amerikanischen Hardcore-Szene.
Jeder der „If the kids are united“ von Martin Büsser gelesen hat, wird diesen Film sicherlich mit Interesse erwarten. In den Staaten kommt der Film am 22.09 in die Kinos. Ob er anschließend auch in Deutschland flächendecken im Kino zu sehen sein wird, ist fraglich. Aber die resultierende DVD wird dann später sicherlich verfügbar sein.
Auf jedenfall solltest Du der Film-Website einen Besuch abstatten, denn hier findest Du schon viele, viele Informationen rund um die frühe Hardcore-Szene in Amerika. Und dazu kannst Du schön die Musik genießen.
Sei gespannt.
Was bisher geschah:
Die Band mit dem Familiennamen erschien 2005 auf der überregionalen Bildfläche durch ihr gleichnamiges Debütalbum. Dieses Album überzeugte das allgemeine Publikum, und dabei tat sicherlich die vorherrschende Hipwelle für deutsche Musik noch ihr übriges dazu . An der Qualität des Albums lässt sich nichts kritisieren. Es war gut, aber ohne richtig mit Höhepunkten zu glänzen. Die Stimme von Sebastian Madsen ist einprägsam und hebt sich positiv von denen anderer Bands ab, so dass Madsen bei mir im Gedächtnis blieb. Die CD allerdings blieb nicht lange in meinem CD-Player.
Das neue:
Nur knapp ein Jahr hat es gedauert bis der Nachfolger jetzt erschienen ist. Die Platte heisst „Goodbye Logik“, besitzt 11 Songs und begeistert. Für mich ist diese CD ein Sprung. Viele der guten Ansätze des ersten Albums haben sich glänzend weiterentwickelt. Dynamisches Tempo, eingängige Refrains, leichte Strophen.
Damit besetzen sie bei mir im Moment ansatzlos die Lücke, die Tomte mit ihrem letzten Album hinterlassen haben. Denn: Madsen hat auch die Energie und bringt sie raus.
Absolute Empfehlung
endlich ist es soweit, der Sommer gibt noch mal das Letzte und die Pause im Musik Blog
ist nun vorbei.
Frisch im neuen Design und im neuen Zuhause geht es an dieser Stelle wieder um alles,
was die Welt akkustisch bewegt.





