In loser Reihenfolge sollen hier immer mal wieder alte Helden der Jugendzeit betrachtet werden, die mittlerweile leider in ihrer ursprünglichen Form von der Bildfläche verschwunden sind.
Heute rage against the machine…
2000 war es dann vorbei. Zack de la Rocha verließ die Band und beendete damit eines der aufregensten Musikprojekte der 90er Jahre. 1991 gegründet liess die Band durch einen individuellen Mix aus Crossover und aufrüttelnen Texten aufhorchen. Das gleichnamige Debütalbum 1992 war wie ein Komet in die damalige Szene gerast. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich Ratm zum ersten Mal auf einer Party hörte und dachte mir würden mit einem Male alle Haare zu Berge stehen und mein Blut würde bersten. Da passte alles, das wuchtige Zusammenspiel, die filigrane und gewaltige Gitarre und der peitschende Gesang…Wahnsinn.
Für mich ist dieses erste Album von Rage against the machine immer noch die Definition von Wut und bis heute ein passables Mittel gegen den Alltagszorn.
Die späteren Alben konnten meiner Meinung nach zwar nicht mehr an das erste heranreichen, aber waren dennoch immer noch Lichtblicke im Musikdschungel.
Was aber ist aus Ratm geworden.
Der größte Teil ist bekannt. Nachdem Zack die Band verließ gründeten die verbleibenden Mitglieder um Tom Morella, Tim Commerford und Brad Wilk die Band Audioslave mit dem ehemaligen Lead-Sänger der Grunge-Band Soundgarden Chris Cornell. Das Nachfolgeprojekt weisst zwar noch schwache musikalische Parallelen zu Ratm aus, aber ist eigentlich nicht mehr damit zu vergleichen, da das geniale Zusammenspiel aus der musikalischen und gesanglichen nicht mehr vorhanden ist. Neben Audioslave arbeitet Tom Morello noch an seinem Folk Soloprojekt The Nightwatchman.
Zack de la Rocha vermeldete, dass er sich von nun ab seinem Soloprojekt widmen wollte, welches aber bis heute noch nicht veröffentlicht wurde. Einzig einen Beitrag zum Irak-Feldzug ist auf seiner Homepage zu finden.
Somit bleiben nur die alten CDs … aber die machen immer noch Spass.





