Als Anspieltipp gibt es heute ein wenig EmoCore aus Japan. Die Band heisst vielsagend ‘1000 travels of Jawaharlal’ und ist auf dem Day After Label zu Hause. Musikalisch bieten sie einen interessanten Mix aus Emo und dynamischen Punkelementen und dazu der Gesang in stetigen Wechsel zwischen Schreien und Melodie. Da ist echtes Tempo am Werk.
Leider ist im Moment die Website nicht erreichbar. Von daher könnt das Treiben unter videotechnisch hier (leider mit sehr schlechtem Sound) und hier bei myspace.
Es fiel mir am Wochenende wieder in die Hände. Immer dann, wenn man dringend,nach einem bestimmten Gegenstand sucht findet sich etwas anderes. Und so kam eine alte Kiste mit alten Kassetten zum Vorschein. Auf einer dieser stand krikkelig geschrieben “Senser”…
Senser waren in den 90ern eine meiner Ikonen in dem Genre, dass damals einfach nur CrossOver hieß, später dann in Nu-Metal umgenannt wurde (auch wenn mancherdieses verneinen würde).
Während die CrossOver Landschaft damals durchaus von amerikanischen Bands wie Rage against the machine oder Dog eat Dog dominiert wurde,
gab es auf dem europäischen Kontinent durchaus beachtliche Vertreter dieser Musik-richtung.
Aus England tauchte dabei Mitte der 90er eine beachtliche CrossOver Komposition in der Öffentlichkeit auf. “Stacked up” hiess das Werk und die Gruppe war ‘Senser’. Wobei der Bandname mir ständig entfiel … konnte ich mich an dem Album nie satthören.
Es ist einfach eine sehr gelungene Kombination aus den typischen CrossOver-Elemente und Elektronischen, Industry Einflüssen, jedoch immer sehr leichtgängig und dynamisch. Bei Youtube könnt Ihr nochmal das nochmal hören. 1995 war jedoch die kurze Senser-zeit schon vorbei, die Band löste nach einigen Differenzen auf. Und verschwand damit auch aus meinem Blickfeld.
Gestern habe ich mich mal auf die Suche gemacht, was Senser heute so macht. Und siehe da …schon 98 gab es ein weiteres Album …und dann wieder dieTrennung. Bis 2004 das Album “Schematic” veröffentlicht wird. Die Besetzung und der Stil ist geblieben. Aktuell gibt es von Senser ein Live-DVD zu kaufen.
Ich werde mir zumindest jetzt erstmal die mir fehlenden Werke zulegen und ein bisschen schwelgen.
tja …
ganz einfach ..ich bastel momentan an dem neuen Templatedesign. Und diese Woche soll es geliefert werden. Ab dann gibt es wieder regelmässig Beiträge, versprochen.
So.. an dieser Stelle ein kurzer Konzertbericht von einem echten Klassiker.
Brand new stattet dem alten Europa seinen ersten Besuch ab und ich kann nur hoffen, dass sie es schnell wieder tun. Das Konzert in Hamburg war auf jeden Fall sehr cool. Die vier Jungs (+ plus einem extra Gitaristen) starteten verhalten aber denoch heftig. Und spätestens mit “you won’t know” brachen alle Dämme. Brand new steigerte sich in riesige Höhen und präsentierte dem Publikum seinen facettenreichen Sound. Die dynamischen Parts wurden zweimal zum verschnaufen durch Soloparts von Jesse Lacey an der Akkustikgitarre unterbrochen, besinnlich!
Jetzt sind Brand new in England unterwegs und dann geht es wieder hinüber nach New York. Aber bald sind sie sicherlich wieder da und dann nichts wie hin
ich habe mich ja schon mal etwas, sagen wir mal negativ gefärbt über die Indie-Shooting Stars 2006 geäußert.
Ihr Album, welches in fast allen Jahrescharts vertreten war erschien und erscheint mir als irgendwie unausgereift. Sehr passable zwar für ein Mixtape zum Autofahren, wo es dann zwischen echten Krachern eingebettet ist. Erst dort entfaltet sich bei mir die Abwechslung, die viele andere allein beim Hören des Albums empfinden.
Jetzt ist mir auch klarer warum ich es wahrscheinlich so sehe. Die Jungs sind echt jung. Ich muss dabei gestehen, dass ich zuvor mir nie Bilder der Band angeguckt habe. Mit der aktuellen Visions hat sich dieses geändert.
Und mit dem zugehörigen Interview muss ich sagen, dass daraus echt noch was werden kann. Ausgestatten mit dem scheinbar typischen Selbstbewusstsein britischer Bands sehen die Vier ihre Sitution extrem realistisch. Wenn sie das Internet nicht so schnell in die Öffentlichkeit geholt hätte, wären sie eben weiter 3 Jahre getingelt und dann entdeckt worden.
Vielleicht braucht es einfach noch die 3 Jahre und dann wird ein echt großes Album kommen, mal sehen.
Ach, ja zuerst einmal ein frohes neues Jahr Euch allen da draußen (ja ich meine wirklich alle).
Und neben den vielen tollen Sachen, die 2007 so bereit hält ordnet sich musiktechnisch eine Neuigkeit ganz weit oben ein. Das neue Album der Smashing Pumpkins. Und dass dieses keine Luftschlößer mehr sind zeigte Billy Corgan eindrucksvoll gleich zum neuen Jahr. In dem Smashing MySpace Blog schrieb er zum neuen Jahr das neue Album kommt und im Anschluss gleich die Tournee. Was will man mehr.
2007 wir kommen!
Eigentlich habe ich rationale Zweifel bei jedem Jahresrückblick den ich irgendwo entdecke, sei es im Internet, im Fernsehen, sonst wo. Ich weiß nur zu gut, dass es mich dann immer wieder grummeln läßt, über seltsame Schwerpunkte oder unpassende Auswahlen. Aber trotzdem sie ziehen mich magisch an. Vielleicht, weil ich mich gerne ärgere oder weil man im Moment nicht dran vorbei kommt.
Wie schon vorher geschrieben liegt es wohl an der Ereignislosigkeit der späten Dezembertage das Rückblicke auftauchen, da Neuigkeiten geduldig bis zum Januar versteckt bleiben (das gilt leider auch für Fussballtransfernachrichten).
Also Kick it 2006
Die Musikindustrie maulte dieses Jahr etwas leiser durch die Medienlandschaft. Das Wundermittel MP3-Download hatte einige schmerzhafte Umsatzrückgangswunden geheilt (Aber irgendwie sind doch CDs oder Vinyl viel stilvoller).
Die Popwelt blieb 2006 irgendwie blass und unscheinbar. Robbie Williams dominierte die Landschaft mit seinen psychischen Problemen und daraus resultierender Musik. Man bewunderte eine 50 jährige Dame für ihren Weg zur Stilikone. Aber das war es auch schon … irgendwie eintönig.
In der alternativen Rock/Punk/etc.-Welt dagegen gabe es einige neue Gesichter bzw. einigen neuen Sound zu bewundern (Billy Talent / Panic at the disco). Eine Gruppe katapultierte sich über eine Social Community in das Bewusstsein der Hörer (AM at myspace). Und die Riesen Red Hot Chili Peppers lieferten ein großes Werk ab.
In der alternativ deutschsprachigen Umgebung etablierten sich Tomte in der “hey cool, die höre ich auch voll gerne” Liga (Neben Kettcar, Fettes Brot, etc.). Die Sportfreunde konkurrierten mit Oliver Pocher um das beste Fankurvenlied. Jan Delay bewegte das Tanzbein und Aggro Berlin schaffte es in die “Zeit”.
Meine persönlichen Musikhighlights 2006:
Brand new - The devil and god are raging inside me
Energievoller und mitreißender Emo/Screamo Core
PeterLicht - Lieder vom Ende des Kapitalismus
Bringt unsere Gesellschaft leicht und locker auf den Punkt
Panic at the disco! - A Fever you can’t sweat out
yeah yeah yeahh
Mmmh … je weiter der Kalender auf den 24. zurast, desto leiser werden die Neuigkeiten aus den Weiten der Musiklandschaft. Schinbar zieht sich alle Welt zurück und brütet über die Pläne für das nächste Jahr. Was bleibt dann noch übrig?
Der Jahresrückblick?? …vielleicht besser doch nicht …gibt nur Enttäschungen (warum hast Du den nicht genannt, die Platte war doch voll daneben, etc.)
Oder vielleicht auch eine Jahresvorschau…was kommt 2007????
Mal sehen … ich denke ich werde beides schreiben
Heute mal eine etwas andere Nachricht aus dem Musikbereich. Nämlich etwas kulinarisches…
Für alle die schon mal wissen wollten, wie Offspring so an leckeren Sachen schmeckt, denen sei gesagt es wird scharf. The Offspring Frontman Dexter Holland hat seine eigene Sauce auf den Markt gebracht. “Gringo Bandito” heisst das gute Ding und laut Dexter ist es bestens für Tacos, Burritos und auch Pizza geeignet. Zumindest beim letzten wäre ich vorsichtig..
Und zusätzlich gibt es gleich ein Rezept für den Anarchy-Burger…
Na dann VIVA
Heute geht alles selber. Noch unlängst wurde bei Spiegel online der Designer generell als die Kultur-Ikone schlechthin der Zukunft beschrieben. Durch die Mittel des Mash ups werden Audio, Video, Fotos und Texte zu den Stilmitteln der Kunst.
In der Form trifft es wahrscheinlich nur auf die Kunst zu. Aber allgemein ist zu beobachten, dass sich die Multimediaproduktion immer mehr aus einer Hand, oder aus wenigen Händen geschieht. So widmete Spiegel online dem Thema letzte Woche einen kurzen Artikel : “Das Studio im Wohnzimmer“. Leider sehr oberflächlich gehalten wird auf die Möglichkeiten der Soundproduktionen von zu Hause aus eingegangen.
Sicherlich ist es sehr spannend zu verfolgen in welche Richtung sich diese Hausproduktionen noch bewegen, aber durch das Potential werden Bands auf lange Sicht die Möglichkeit erhalten in der Produktion mehr selbst zu experimentieren und gleich dazu noch das eigene Video mitdrehen.





