Als Anspieltipp gibt es heute ein wenig EmoCore aus Japan. Die Band heisst vielsagend ‘1000 travels of Jawaharlal’ und ist auf dem Day After Label zu Hause. Musikalisch bieten sie einen interessanten Mix aus Emo und dynamischen Punkelementen und dazu der Gesang in stetigen Wechsel zwischen Schreien und Melodie. Da ist echtes Tempo am Werk.
Leider ist im Moment die Website nicht erreichbar. Von daher könnt das Treiben unter videotechnisch hier (leider mit sehr schlechtem Sound) und hier bei myspace.
So.. an dieser Stelle ein kurzer Konzertbericht von einem echten Klassiker.
Brand new stattet dem alten Europa seinen ersten Besuch ab und ich kann nur hoffen, dass sie es schnell wieder tun. Das Konzert in Hamburg war auf jeden Fall sehr cool. Die vier Jungs (+ plus einem extra Gitaristen) starteten verhalten aber denoch heftig. Und spätestens mit “you won’t know” brachen alle Dämme. Brand new steigerte sich in riesige Höhen und präsentierte dem Publikum seinen facettenreichen Sound. Die dynamischen Parts wurden zweimal zum verschnaufen durch Soloparts von Jesse Lacey an der Akkustikgitarre unterbrochen, besinnlich!
Jetzt sind Brand new in England unterwegs und dann geht es wieder hinüber nach New York. Aber bald sind sie sicherlich wieder da und dann nichts wie hin
Es wird mal wieder Zeit für einen Anspieltipp.
Und wir beginnen das neue Jahr mal sehr harmonievoll…
Hawthorne Heights, gegründet 2001 in Dayton Ohio gehören rein klassisch eindeutig in das Emocore - Genre. Ihre Musik hat auch genug Emo-Elemente, so dass diese Einordnung schon passt, jedoch schaffen sie es so variabel zu spielen, dass immer wieder mal andere Elemente auftauchen, Screamo und Punk.
Bisher gab es zwei Alben von der Band, auch tauchen sie auf zwei Filmsoundtracks (Underworld:evolution und Elektra) auf.
Was ich an dem Sound gut finde sind die abwechselnden Elemente, der klare Gesang und die Dynamik der Songs. Aber man muss auch sehen, dass es einem nicht die Füße komplett wegtritt, aber das kommt ja vielleicht noch.
Kanada, der kleine vernachlässigte Bruder der Vereinigte Staaten trumpft in letzter Zeit häufiger mit neuen Music-Acts auf und somit gibt es heute eine kleinen Reinhörtipp aus Mutterland des Eishockeys.
Wahrscheinlich werden sie vielen schon ein Begriff sein, aber mit ihrem neuen Album aus 2006 Crisis sind alexisonfire definitv weit vorne bei meiner Begleitmusik.
Daher wer gerne eine echt interessante Mischung aus melodic/emo und Screamo und unnachahmlichen Gitarrensound hören möchte, der schaue mal hier vorbei
An dieser Stelle erscheint heute ein neuer Typus einer Band-Website, eine Konzept-Seite. Boysetsfire haben Ihre Website ganz in der Art gestaltet, wie ihr neues Album heißt „The misery index: News from the plague years“. Sieht man von den Farben der Website ab, dann passt das ganze Konzept gut in das Plague-Thema. Selbst die einzelnen Navigationspunkte sind an dieses Konzept angepasst. Jeder Navigationspunkt begrüßt den Besucher mit einer neuen mittelalterlichen Grafik. Ich hätte bei der Einstellung der Band zu den aktuellen Umständen in den USA eher noch erwartet, dass die Website mehr darauf eingeht…. aber dafür gibt es ja die Texte.
Ansonsten bietet die Seite einen Bereich für Bilder, Musik, die Bandhistorie, Merchandising, Bandtagebuch, Tourdaten und einen Reszensionsbereich, der Artikel über Boysetsfire listet.
Die Idee hinter der Seite ist gut, die Umsetzung hätte noch etwas engagierter sein können; irgendwie scheint sie auf dem halben Weg stehen geblieben zu sein.
Aus Long Island kommt eine interessante Gruppe, die in Ihren Lieder geschickt verschiedene Elemente miteinander verbindet.
Hier tauchen Emo-Passagen auf, die im Refrain direkt von schnelleren Elementen oder sogar von Hardcore-Einlagen unterbrochen werden. Dazu wird das Ganze abwechslungsreich musikalisch untermalt. Sie geraten nicht unbedingt in das Problem, dass einige Emo-Bands begleitet, dass, wenn man nur so halb hinhört, sich die gesamte CD irgendwie gleich anhört. Brand New ist abwechslungsreicher…
Aber für das ganz hohe Ziel müssten sie für mich an einigen Stellen noch etwas mehr Power und Druck entwickeln können.
Trotzdem lohnt sich unbedingt mal reinzuhören, und die Website ist es mit ihrem eigenwillig kreativen Charakter sowieso wert, einen Besuch zu bekommen.





